Equipment - Tante Nanni

kompliziert war gestern
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Equipment

Zuhause Metzgern
Fleischwolf
Die wohl einfachste und kostengünstigste Art Hackfleisch, bzw. Fleischbrät zur Weiterverarbeitung für viele Wurstsorten herzustellen. Es bedarf sicher keine Profi-Maschine. Ich würde allerdings dazu raten, nicht unbedingt das günstigste Modell auf dem Markt zu nehmen. Ich verwende den, der im Header verlinkt ist und bin sehr zufrieden damit.
Das Internet ist voll von Angeboten, meine habe ich vom Elektrofachmarkt vor Ort gekauft. Das erschien mir, in Anbetracht dessen, dass ich es vor dem Kauf in Natura sehen kann, am sinnigsten.
Viele Wölfe werden mit Wurstfüller, Saftpresse und Gemüsehobelaufsätzen verkauft. Klingt anfangs vielleicht etwas unnötig, hat sich in meinem Fall aber als durchaus nützlich erwiesen.
Fazit: Holt euch ein robustes Gerät im mittleren Preissegment.

Auch hier finden sich viele verschiedene Wurstfüller im Netz. Die einfachste Art, ist es in den bekannten Auktionshäuserm dies mal als Suchbegriff einzugeben.
Ich verwende einen Wurstfüller mit einem Fassungsvermögen von ca. 3 Litern Fassungsvermögen mit 4 verschiedenen Aufsätzen. Die mitgelieferten Aufsätze sind völlig ausreichend für die Herstellung aller gängigen Würsten.
Ich verwende einen manuellen Wurstfüller zum kurbeln. Wer mag, findet sicher auch an einem elektrischen Füller seine Freude.

Därme
Wer nicht wie ich das Glück hat einen Darmhersteller in der Nachbarschaft zu haben, kann Därme beim Metzger seines Vertrauens oder beim Schlachter kaufen. Ich empfehle den Füllfertigen Darm aus der Dose. Der ist zwar etwas teuerer, muss aber nicht gewässert werden und ist daher sofort befüllfertig.
Für Saitenwürste, Käsekrainer, dünne Bratwürste oder Lammwürstchen verwende ich einen 20/22er Darm.
Für grobe Bratwürste, Leberwurst oder Paprikawürste nehe ich einen 28/30er Darm.
Für Lyoner, Fleischwurst oä. 50/25er (5 cm Durchmesser und 25 cm lang) Kunstdarm.
Der eigenen Kreativität sind bei der Darmdicke keine Grenzen gesetzt.

Küchenmaschine/Kutter
Häufig muss das Wurstbrät gekuttert, also gut vermischt werden. Das geht mit den Händen nicht so gut. Eine Küchenmaschine mit Knethaken oder ein Thermogedöns (oder vergleichbares Gerät) kann das natürlich auch.
Die Küchenmaschine sollte mal so ca. 2-3 Kilogramm Wurstmasse rühren, bzw. kuttern können, ohne dass sie die Grätsche macht.

Unverzichtbar um Schinken, Krainer oder sonstiges Rauchwerk herzustellen. Es gibt unzählige verschiedene Varianten auf dem Markt. Auch ein vernüftiger Grill kann diese Aufgabe übernehmen.
Denkt bei der ANschaffung daran, dass zum einen die Rauchentwicklung und der Geruch den Nachbarn stören könnte. Mir war das ziemlich egal. Wer sich beschwert, kriegt nix ab.
Auf jeden Fall sollte ein Ofen eine Temperaturanzeige haben. Bei Räuchern sollte eine Außentemperatur von ca. 20 Grad nicht überstiegen werden. Auf dem Bild seht ihr, dass unser Räucherofen etwas anders ist...eben wie Wir.

Kaltrauchgenerator/Räucherschnecke
Um Schinken herzustellen oder einfach um Räuchergut eine Rauchnote zu verpassen, ohne dass das Gut gegart wird, braucht es eine Räucherschnecke oder einen Kaltrauchgenerator. Der Vorteil eines Kaltrauchgenerators ist der, dass so ein Teil eine recht große Menge Rauch erzeugt und das Gut nicht allzu lange im Rauch hängen muss. Natürlich scheiden sich auch hier die Geister, wie lange das Gut im Rauch hängen sollte. Probiert es aus und räuchert nach eurem Geschmack.


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